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Hand in Hand
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Das Wohndorf

 

Ein Dorf im Dorf

Das Wohndorf von Operation Hand in Hand liegt in Nkoranza im gleichnamigen Distrikt, einer ländlichen Region in der Mitte Ghanas.

Das Wohndorf besteht aus mehreren Häusern, in denen jeweils zwei bis drei Kinder und Jugendliche mit ihren Pflegeeltern leben. Zwischen den Häusern befinden sich Gärten, ein Spielplatz und mehrere Treffpunkte, die oft zum Musizieren, Tanzen, Malen und Ruhen genutzt werden. Außerdem gibt es auf dem Gelände eine Werkstatt, mehrere Gästehäuser, ein Restaurant und einen Kiosk.

Beim Kochen helfen die Jugendlichen mit.

Vormittags besuchen alle Kinder die benachbarte staatliche Schule für Kinder mit geistiger Behinderung, die Shalom Special School. Dort lernen sie lebenspraktische und handwerkliche Tätigkeiten.

Am Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt, erledigen die Kinder alltägliche Aufgaben: Sie waschen Wäsche, mähen Gras oder füttern Tiere. Daneben bleibt auch noch genügend Zeit zum Spielen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen wird Musik gemacht und getanzt.

Momentan leben 43 Waisenkinder mit geistiger Behinderung gemeinsam mit ihren Pflegeeltern in diesem Wohndorf. Freiwillige sonderpädagogische und therapeutische Fachkräfte assistieren der Gemeinschaft.

Die Lebenshaltungskosten für ein Kind aus dem Projekt betragen zur Zeit umgerechnet etwa 25 Euro monatlich; dies beinhaltet Essen, Kleidung, Betreuung, medizinische Versorgung, Schule, Instandsetzung der Gebäude etc. Da der ghanaische Staat für den Bereich der außerschulischen Behindertenarbeit keinerlei finanzielle Ressourcen zur Verfügung stellt, sind die Kinder stark auf Patenschaften und Einzelspenden angewiesen.

 

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