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Vormittags besuchen alle Kinder die benachbarte staatliche Schule für Kinder mit geistiger Behinderung, die Shalom Special School. Dort
lernen sie lebenspraktische und handwerkliche Tätigkeiten.
Am Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt, erledigen die Kinder alltägliche Aufgaben: Sie waschen Wäsche, mähen Gras oder füttern Tiere.
Daneben bleibt auch noch genügend Zeit zum Spielen.
Nach dem gemeinsamen Abendessen wird Musik gemacht und getanzt.
Momentan leben 43 Waisenkinder mit geistiger Behinderung gemeinsam mit ihren Pflegeeltern in diesem Wohndorf. Freiwillige
sonderpädagogische und therapeutische Fachkräfte assistieren der Gemeinschaft.
Die Lebenshaltungskosten für ein Kind aus dem Projekt betragen zur Zeit umgerechnet etwa 25 Euro monatlich; dies beinhaltet
Essen, Kleidung, Betreuung, medizinische Versorgung, Schule, Instandsetzung der Gebäude etc. Da der ghanaische Staat für den Bereich der außerschulischen Behindertenarbeit keinerlei finanzielle Ressourcen zur
Verfügung stellt, sind die Kinder stark auf Patenschaften und Einzelspenden angewiesen.
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