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In Kenia - wie in anderen Entwicklungsländern - gibt es sehr viele sehbehinderte und erblindete Menschen. Die Ursachen
hierfür sind schlechte hygienische Bedingungen, armutsbedingte Fehl- und Mangelernährung und unzureichende Trinkwasserversorgung. Mangelhafte medizinische Versorgung führt dann zu schweren Verläufen von Krankheiten,
die nicht selten zu dauerhaften Sehschädigungen führen.
Sehgeschädigte Menschen haben oft keine Chance, eine lokale Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu machen. Ohne Bildung
haben diese Menschen wiederum keine Möglichkeit, einen Job zu finden: Sie verarmen zunehmend, bleiben unselbstständig - die Teufelsspirale dreht sich immer weiter Gleichzeitig ist der Bildungsetat Kenias allenfalls
für die schulische Basisversorgung vorgesehen.
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