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Kapsowar
Juliane Fonds
Projekte Kenia

 

Brenda von SOK mit Schülerinnen der Bahari Girls School in Kilifi

Ananse arbeitet aktuell an zwei Projekten in Kenia:

1. Bau eines Förderzentrums in Kapsowar

2. Schulgeld-Projekt vom Juliane Fonds

Der Hintergrund unserer Projekte

In Kenia (Ostafrika) arbeitet Ananse gemeinsam mit Salus Oculi Kenya (SOK) an zwei Projekten:  Der Bau eines Förderzentrums in Kapsowar und das Schulgeld-Projekt unserer Partnergruppe Juliane Fonds.

Unser Partner SOK ist eine kenianische Nichtregierungsorganisation, die Projekte zur Bildung und Selbsthilfe blinder und sehbehinderter Menschen und Projekte zur Vermeidung von Augenkrankheiten und Sehschädigungen initiiert und unterstützt. SOK betreut an insgesamt sieben Standorten in Kenia Projekte für Kinder und Jugendliche mit Sehschädigungen. Dabei arbeitet SOK in Deutschland bereits eng mit dem Deutschen Blindenhilfswerk (DBHW) zusammen. Weitere Partner von SOK kommen u.a. aus Japan.

Das Engagement von Ananse in Kenia basiert auf mehreren Besuchen in den letzten Jahren. Die Reisen wurde vor Ort von Salus Oculi organisiert und begleitet. Sie führten uns in drei Regionen: Kilifi an der Küste des Indischen Ozeans (nahe Mombasa), Bungoma im Westen (nahe der Grenze zu Uganda) und Kapsowar, ebenfalls im Westen (nord-östlich von Bungoma).

Das Schulgeld-Projekt betreut hauptsächlich der Juliane Fonds aus Kassel, eine Partnergruppe von Ananse.

Blinde und sehbehinderte Menschen in Kenia

In Kenia - wie in anderen Entwicklungsländern - gibt es sehr viele sehbehinderte und erblindete Menschen. Die Ursachen hierfür sind schlechte hygienische Bedingungen, armutsbedingte Fehl- und Mangelernährung und unzureichende Trinkwasserversorgung. Mangelhafte medizinische Versorgung führt dann zu schweren Verläufen von Krankheiten, die nicht selten zu dauerhaften Sehschädigungen führen.

Sehgeschädigte Menschen haben oft keine Chance, eine lokale Schule zu besuchen oder eine Ausbildung zu machen. Ohne Bildung haben diese Menschen wiederum keine Möglichkeit, einen Job zu finden: Sie verarmen zunehmend, bleiben unselbstständig - die Teufelsspirale dreht sich immer weiter Gleichzeitig ist der Bildungsetat Kenias allenfalls für die schulische Basisversorgung vorgesehen.

Ananse-Projekte vergangener Jahre in Kenia

  1. Fortbildung für Education Officers (pdf)
  2. Bau eines Kuhstalls und einer Hühnerfarm (pdf)
  3. Einstellung einer sehgeschädigten Lehrerin (pdf)
  4. Kollegiumsinterne Fachgespräche (pdf)
  5. Fachkräfteteam (pdf)

 

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